Landbauliche Klärschlammentsorgung

Eine häufig genutzte Variante der stofflichen Verwertung von Klärschlamm ist die Verbringung auf Mülldeponien. Klärschlamm wird aus zwei Gründen auf eine Deponie aufgebracht.
Zum einen wird der Müll durch das Gewicht des Klärschlamms im Laufe der Zeit immer weiter verdichtet. Noch wichtiger ist es aber die Schutzfunktion, die der Klärschlamm für eine empfindliche Folie hat.

Stoffliche Verwertung von Klärschlamm beim Abdichten von Deponien

Stoffliche Verwertung von Klärschlamm beim Abdichten von Deponien

Diese Folien verhindern, dass Regenwasser ungehindert durch den Müll in der Deponie strömt. Denn dadurch würden im Abfall enthaltene Schadstoffe ausgeschwemmt und könnten so wertvolles Grundwasser verseuchen. Da bei vielen älteren Deponien nicht bekannt ist, welche Stoffe sich angesammelt haben, könnte eine nicht vernünftig abgedichtete Deponie sich schnell zu einem handfesten Problem für die Umwelt und damit auch für den Menschen auswachsen. Da diese Folien sehr leicht kaputt gehen, wird zu Ihrem Schutz eine Schicht Klärschlamm aufgebracht.

Zur Freude von Umweltschützern, aber auch zum Leidwesen der Klärschlamm-Entsorgung ist die Anzahl dieser Deponien, die sich in der Hauptsache in den neuen Bundesländern befinden, jedoch begrenzt. Und neuen Deponien werden nicht in der nötigen Zahl eröffnet, um in Zukunft eine ähnlich große Menge von Klärschlamm auf diese elegante Art entsorgen zu können. Um so wichtiger, dass die Emter GmbH mit Ihrer neuen Anlage zur Verbrennung (thermischen Verwertung) von Klärschlamm neue Kapazitäten für die zukünftige umweltgerechte Entsorgung Ihres Klärschlamms geschaffen hat.